Das ist aktuell die Frage! Schwenken wir vorübergehend auf die Limited ein, alleine aus Kostengründen und dem Hintergedanken, das die Einlagen am Anfang sicherlich einem besseren Zweck dienen könnten, oder wählen wir doch lieber die GmbH? Letzteres ist in Deutschland auf jeden Fall einfacher zu betreiben, nur erschlägt es jeden von uns zunächst einmal mit der Einlage von mind. 6.250 Euro! Die ist zwar nicht weg, aber auch wenn diese auf dem Firmenkonto liegt, sollte man die Finder davon lassen! Nun gut, die Limited hat diverse Vorteile, die Gmbh allerdings ebenfalls. Das Limited Teil würde jedenfalls vorerst für knapp 800 Euro stehen! Also 400 Euro für jeden von uns!
Da wir eh einen Investor suchen, wäre perspektivisch gesehen auf jeden Fall die AG die beste Wahl. Wenn wir dann noch von einem Wechsel der Gesellschaftsform innerhalb der nächsten 6 Monate ausgehen… was wählen?
Leider gibt es die 1 Euro GmbH UG ja leider erst ab November / Dezember, zumindest wenn nicht noch irgendwas dazwischen kommt!
Nun gut, diese Entscheidung steht jedenfalls an diesem Wochenende an!
Ich würde die GmbH vorziehen.
Erstens aus Imagegründen, zweitens sind die Folgekosten geringer und drittens kann man die 25k Stammkapital ja beliebig verwenden (z.B. auch Werbung usw)
Von: biernot am Freitag, 8 August, 2008
um 2:19
Mal ganz dumm gefragt: Was spricht denn gegen eine Einzelfirma oder GbR ? Welche großartigen Haftungsbeschränkungen braucht Ihr denn schon als Internetstartup?
Von: Mike am Freitag, 8 August, 2008
um 8:37
Ja, grundsätzlich gebe ich dir bezüglich der GmbH recht. Im übrigen benötigt man auch keine 25t als Einlage, sondern es reichen 12.500 Euro zur Gründung. ;) Fakt ist aber auch, das wenn der Spaß (woran wir zwar nicht glauben) den Bach runter geht, die volle Einlage vorhanden sein muß. Nehme ich die Einlage vom Konto um damit wer weiß was zu bezahlen und muß aus irgendeinem Grund heraus den Laden zu machen, sind wir nachträglich ein weiteres Mal bezüglich der Einlage dran, von der Differenz zu dem gesamten Grundkapital einmal abgesehen. ;) Daher sollte die Einlage eigentlich ehr auf dem Konto liegen bleiben und die ist im Anfang an anderer Stelle sicherlich besser eingesetzt.
Daher Gedanken zu Limited und einem Wechsel zur GmbH UG ab November / Dezember. Wie gesagt, wir werden das Thema am Weekend ausdiskutieren.
@Mike: Wenn einer von uns alleine was machen würde, wäre das eine Alternative. Mit einem Partner (egal wie gut dieser verdient, bzw. man diesen kennt) würde ich immer zu einer Gesellschaft mit Haftungsbeschränkung tendieren. Das ist eine Risikoabschätzung und in einem gewissen Maß auch eine Selbstabsicherung und die der Familie! Gerade aber bei einem Startup (wo man trotz aller Marktabschätzungen nicht weiß ob der gemeine Internetnutzer das Konzept annimmt) welches mit hohen Kosten verbunden ist, ist es darüber hinaus schon reichlich selbstzerstörerisch so etwas ohne Haftungsbeschränkung aufzulegen! Keiner von uns hat Lust die nächsten 7 Jahre in irgendeiner Form mit der Hand im Mund zu leben… ;) Selbstständigkeit ist immer ein Risiko, so oder so, aber man muß auch ein wenig an Selbstschutz denken…
Von: Mr. Pitt am Freitag, 8 August, 2008
um 9:00